Chronik

Was war in den einzelnen Jahren los?

Alle Jahre im Überblick

Was war los in all den Jahren? Wieviele Gäste waren da? Wie war die Wettersituation? Gab es Besonderheiten? Wir fangen mal hinten an...

2018
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Nun sind es offiziell 25 Jahre seit der ersten PLP (1993-2018). Das sind zweieinhalb Dekaden oder ein Vierteljahrhundert. Krass! Die Wetterlage war in diesem Jahr unklar. Viele hatten Regen befürchtet und sind deshalb erst gar nicht erschienen. Trotzdem hatten sich etwa 250 feierne Gäste gut amüsiert. Am Ende war das Wetter top. Kein Regen während der Party. Auch wenn es zum Aufbau am Freitag und Samstag immer wieder geregnet hatte. Eigentlich war die Wetterlage sogar optimal, bedenkt man, dass wir das (fast) einzige Wochenende des zweiten Jahrhundertsommers des noch jungen Jahrhunderts hatten, in dem wir unter erträglichen Bedingungen den Auf- und Abbau meistern konnten.

Die Party war wie immer: Top!

Die neue Location am oberen Überlauf hat auch Ihre Vorteile. Wir hatten Strom aus der Dose. Das erste Mal ohne knatterndes Aggregat. Auch fleißendes Wasser aus der dortigen Hütte bringt so manchen Vorteil mit sich. Zumindest ist es bequemer als das flüssige Element faßweise anzukarren.

Bald lohnt es sich warscheinlich auch eine Pipeline mit alkoholfreiem Bier zu legen. Wir haben über einen halben Kasten davon verbraucht. Das ist eine weitere Steigerung zum Vorjahr um etwa 30%. Wir sind gespannt, ob diese Entwicklung weiterhin so rasant verläuft. Die Zeit wird es zeigen.

2017
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Nach fast 25 Jahren wurde die PLP zu einem Ortswechsel gezwungen - weg vom üblichen Platz auf der Halbinsel hin zum oberen Platz beim Überlauf des Stausees, wo wir schon zweimal hochwasserbedingt ausweichen mussten. Eben wegen der ab und zu vorkommenden Überflutungen wird die Halbinsel nicht mehr für Veranstaltungen freigegeben, wir müssen vermutlich dauerhaft ausweichen. Der Stausee ist funktionale Anlage, die in ihrer Funktion nicht durch umhertreibende Wasserleichen nach plötzlichen Überflutungen gestört werden darf. Das ist sehr schade, da der von uns bevorzugte Platz wegen seiner Uferlage seinen ganz besonderen Charme hatte.

2017 konnten wir etwa 300 Gäste auf die Party locken. Der Großteil der Besucher hatte sich nicht vom Regen zur Primetime zwischen 0:00 Uhr und 2:00 Uhr beeindrucken lassen, es wurde einfach einfach weiter gefeiert und getanzt, bis der Wolkenbruch vorrüber war. Für solche Regengüsse haben wir ja unser großes Feuer, auch die Zelte konnten für wasserempfindliche Gäste ihren Zweck erfüllen. Wie immer war es trotz des Regenintermezzos eine top Party mit top Gästen und einer unverwüstlich guten Atmosphäre.

Da das Komitee etwas geschrumpft ist, haben wir auf zahlreiche alte und neue Helfer zurückgegriffen um die Lücken schließen. Überraschenderweise hatten wir auch eine deutliche Steigerung des Absatzes an alkoholfreien Biers: Ganze 60% mehr des beliebten Gebräus konnten im Vergleich zum Vorjahr zusätzlich ausgeschenkt werden. Das ist beachtlich! Waren es 2016 noch 5 Flaschen, waren es 2017 schon 8 Flaschen, die uns geradezu aus den Händen gerissen wurden. Wenn das so weitergeht, verteilen wir in 10 Jahren etwa 879 Flaschen. Dann wäre unser Ziel einer komplett alkoholfreien Party bereits 2028 erreicht! Vielleicht ist die Beliebtheit des alkoholfreien Biers auch der Grund, weshalb in diesem Jahr kaum Wein getrunken wurde. Vielleicht lag es auch an der Qualität unseres billigen Fusels. Wir sind gespannt auf die zukünftige Entwicklung der Trinkgewohnheiten unserer Gäste.

Zur Eröffnung der Party hatten wir zum ersten Mal sogar einen 'echten' Vinyl-DJ mit Plattenspielern und Gerätschaften. Die Meinungen zur musikalischen Qualität gingen allerdings deutlich auseinander. Für manch eingefahrenes Ohr war es eine Herausforderung. Der politische Umschwung in der Gemeinde hatte uns auch einen besonderen Gast beschert: Die neue Bürgermeisterin erwies uns mit einem Besuch die Ehre und hat sich unser Spektakel zum Amtsantritt angesehen. Wir hoffen, wir konnten sie vom kulturellen Wert unserer Veranstaltung überzeugen.

Organisationstechnisch wurde der Abbau drastisch optimiert: Equipment wurde erstmals auf eigene Anhänger geladen, diese werden bis zum folgenden Jahr untergestellt. Das sollte den Auf- und Abbau revolutionieren und drastisch vereinfachen. Bislang war das Suchen, Aufladen und Abladen immer ein ziemlicher Staatsakt.

Es ist erst wenige Jahre her, als wir noch ganz stolz auf unsere Aufnahmen aus luftiger Höhe waren, aufwändig aufgenommen von einem Gast mit motorbetriebenem Gleitschirm. In diesem Jahr hatten wir dafür eine Drohne. Aufnahmen aus der Luft sind inzwischen Alltag und mit wenig Aufwand zu machen. Wir sind gespannt, was in 10 Jahren alles möglich sein wird - dann, wenn es nur noch alkoholfreies Bier geben wird! Wir hoffen, es sind intelligente Roboter, die den Auf- und Abbau für uns übernehmen werden ...

2016
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...und sie läuft und läuft und läuft - die Potoato-Lake-Party. In diesem Jahr waren es ca. 250 Gäste. Eine sehr angenehme Menge. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Unter den Gästen sind die Kinder der Besucher und Komiteemitglieder inzwischen in dem Alter, in dem wir waren als wir mit dem ganzen Scheiss angefangen haben... krass! Dabei sind wir doch - gefühlt - kaum älter geworden.

Das Partywetter war sehr schön. Allerdings wurde der Abbau am Sonntag von Regen begleitet. War nicht schön, aber besser, als eine verregnete Party.

Beim Chai ist leider etwas bei der Zubereitung schief gelaufen. Deshalb mussten die Gäste leider darauf verzichten. Stattdessen gab es zum ersten Mal alkoholfreies Bier. Der Erfolg war großartig. Ganze 5 Flaschen fanden Ihren Weg über die Theke. Darauf kann man aufbauen. Ziel ist es, bis 2050 komplett auf alkoholfreies Bier umzustellen. Man wird sehen, ob das klappt.

Auf Attraktionen haben wir aus Ideenlosigkeit bewusst verzichtet. Dafür hatten wir aber die längste Lichterkette seit bestehen der Party. Eine illuminatorische Augenweide. Akkustisch hatten wir jedoch Probleme mit der musikalischen Grundversorgung. Immer wieder kam es zu Ausfällen der Lautsprecher. Warum? Man weiss es nicht? Inzwischen ist die Technik eben nicht mehr ganz aktuell - die über 20 Jahre alte Technik zeigt deutliche Ermüdungserscheinungen. So wie auch 2 unserer langjährigen Komiteemitgleider. Sie meinten, Ihre Zeit besser verbringen zu können, als mit der chaotischen Veranstaltung einer sinnlosen Party und haben uns verlassen. Die Ärsche! Sollen Sie doch zu Hause gehen! Es war fast wie das Ende einer langen Ehe. Daher sind wir gekränkt und beleidigt und möchten weder ihre Namen nennen, noch uns bei Ihnen für die vielen gemeinsamen Jahre bedanken. Wofür auch? Es hat ja alles wie immer irgendwie geklappt: Aufbau, Party, Abbau. Wir hatten zum Zwecke eines würdevollen Abschieds der Abtrünnigen sogar ein extragrosses Eröffnungsfeuer vorbereitet, um Sie in Gedanken den Flammen zu übergeben.

Unter den tanz- und feierwütigen Gästen waren unter anderem weit gereiste Gäste aus der Oberpfalz, einem Bezirk im tiefsten Bayern. Wie immer wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und als Fazit konnte man feststellen: Tolle Gäste, tolle Party, tolle Stimmung. So soll es sein!

2015
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Was waren eigentlich die einzelnen Einheiten vong Fest her? Dem Fest war mit grob 300 angezählten Gästen einem der bestestbesuchtestem Partys vong Leudden her. Dem Wedder war okeh. Dem hat zwar Sdurm und Regen gehabt vom Freitag bis zum Nachmittagabend vong Samstag. Aber wo die Party an dem Anfang war, hat dem Sommer seine Sonne gescheint und seinem freundlichen Gesicht gezeigt. Dem Zuschauergastpublikum hat dem gefallen. Ihm hat getanzt bis morgen früh und gesungen bumsfallera, bumsfallera. So als wie einst dem Marschall Tony. OK, dem Schreiber muss sich wieder beruhigen und lamsang schreiben. Wir sind ja nicht bei dem Fest vong Legosteiniger, wo nicht schreiben kann. Also: REISS DICH ZUSAMMEN, DU DEPP! "OK."

Sind wir mal ehrlich. Es ist doch eigentlich immer dasselbe: Aufbau, Party, Gäste, Feuer, Rauch, See, Suppe, Bier, Musik, Zelte, ...und irgendein Wetter. Und genau das ist gut so.

Man könnte es zwar fast jedes Jahr sagen, aber in diesem Jahr galt es besonders: Es war eine der besten Partys ever! Warum? Weil wir das so festgestellt haben! Das Komitee hat verzweifelt nach dem Haar in der Suppe gesucht. Gefunden wurde jedoch nix. Nicht einmal die ausgezupfte Wurzel eines abrasierten Schamhaars. Die Party war perfekt.

Und damit es einen Grund zu jammern gab, hat der ein oder andere kurzerhand Haar- und Wurzelsuppe zu seiner Leibspeise erklärt. Am Ende wurde sich dann eben intern darüber beschwert, dass es KEIN einziges Haar in der Suppe gab. Ganz zu schweigen von Haarwurzeln. Hauptsache gejammert.

Kein Grund zu jammern hat uns die Seifenblasenfrau Yvonne Scherpenhuizen aus Holland beschert. Sie hat mit ihrer Seifenblasenshow nicht nur die Kinder am frühen Abend in Ihren Bann gezogen sondern auch Kindsköpfe dazu animiert, ihren Seifenkugeln hinterherzujagen. Die Holländerin war wohl zufällig in der Gegend. Sie hat von unserem Fest erfahren und es sich nicht nehmen lassen, spontan zu erscheinen und die Gäste mit ihrer Darbietung zu verzaubern. Sehr schön!

Erfreulich war außerdem, dass unser alter Komiteekollege König Carsten nach 3 Jahren wieder aufgetaucht ist und uns zur Freude aller wie selbstverständlich tatkräftig beim Aufbau unterstützt hat. So muss das sein. Welcome back! Ob es dabei einen Zusammenhang zu der Tatsache gibt, dass das Bier (und Pils) am frühen morgen komplett aus war, ist nicht genau geklärt. Aber es gab noch Wein bis zum Ende. Ganz nach dem Motto: Kein Bier nach vier. Sogar Suppe war ausreichend bis in die Morgenstunden vorhanden.

Selbst ein kurzer Stromausfall wegen Überlastung des Aggregats konnte fast unbemerkt von den Profis des Komitees gelöst werden und tat der Party keinen Abbruch. Inzwischen gibt es eben sehr viele Gerätschaften, wie Kühlwagen, Chai-Kochtopf, Leuchten, Musikanlage, Scheinwerfer und nicht zuletzt die bunte Lichterkette, die uns bis an die Belastungsgrenze bringen. Nicht nur vong Strohm her (ups, Konzentration!).

Warum wir übrigens festgestellt haben, dass es eine der besten Partys ever war? Es gab selten so viel Lob, Dank und Komplimente zur Party wie in diesem legendären Jahr. Vermutlich waren es ein, zwei Gäste, die wohlwollend raunten: "Nich schläch!" Wir haben uns sehr darüber gefreut und beschlossen, dass es kaum ein mehr begeistertes Publikum geben könnte.

Ein trauriges Ereignis überschattete allerdings - unbemerkt von den meisten - die Party. Jörg Ahler, einer der Gründerväter der PLP und verantwortlich für die Einladungen der ersten drei Jahre, ist kurze Zeit vor dem Fest, am 05.07.2015 verstorben. Krebs! Wir hatten ihn schon seit einigen Jahren aus den Augen verloren, da er in der Anonymität von Berlin verschwunden schien. Trotzdem hat uns diese Nachricht erschüttert und gezeigt, wie vergänglich das alles hier ist. Seine Beerdigung war übrigens just (dieses Wort mochte er früher sehr gerne und hat es häufig und geschickt pointiert eingesetzt) am Tag der Potato-Lake-Party. Er ist auf dem Bergfriedhof in Heidelberg bestattet. Dort hat er sein letztes Jahr bei seiner Schwester gelebt.

2014
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In diesem Jahr hatten wir den Luxus, dass es schon beim Aufbau vorhersehbar war, dass uns das Wetter es ein sehr freundliches, sommerliches, regen- und sturmfreies Wochenende bescheren wird. So ward es dann auch gewesen und so könnte es jedes Jahr sein. Deshalb konnten wir uns ein Zelt für den Fall von regnerischen Ergüssen sparen. Der Aufbau ging trotzdem nicht schneller über die Bühne. Er dauerte wie immer: Genau bis kurz vor knapp. Am Abend stand dann aber - auch wie immer - alles, was für das Fest notwendig ist.

Allerdings hatten wir auch reichlich neue Besonderheiten und Attraktionen für die etwa 230 Gäste zu bieten. Es gab ein Floß, einen ausgemusterten Bremsfallschirm von einem Jet als Sonnensegel missbraucht, den eigenen Stand für Chai und mal wieder KEINE Feuershow.

Wie so oft in den Jahren davor hatten wir ein Problem mit der Holzversorgung. Wir hätten schon wieder zu wenige Paletten, dachten wir. So wurden fleißig alle Möglichkeiten zur Palettenbeschaffung genutzt, dass am Ende sogar ein Überbestand vorhanden war. Diesen konnten wir schon mal für das Folgejahr einlagern. Auch nicht schlecht!

Durch die guten Wetterbedingungen hatten wir einen neuen Rekord im Getränkeverbrauch zu verzeichnen. Noch nie wurde so viel gesoffen wie in diesem Jahr. Der Wein war sogar komplett geleert. Ein Prosit!

Für's leibliche Wohl hatten wir noch besser vorgesorgt als die Jahre zuvor. Es gab einen extra Topf Suppe für das verfressene Party-Volk. Das werden wir wohl zukünftig so beibehalten, da die beliebte Suppe oft schon vor Mitternacht verkostet war.

2013
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Man könnte sagen es war Business as usual. Das Wetter war gediegen, was sich auch in der gestiegenen Besucherzahl von bestimmt 250 Leuten gezeigt hat. Wieder gab´s den Alarm mit den Paletten. Wir hatten »definitiv« zu wenig. Aber wie immer haben wir das irgendwie gelöst. Man konnte danach nicht mehr ganz nachvollziehen wie - fast jeder hat sich irgendwie darum bemüht. Das Alter nagt auch an unseren Gehirnen - der Lebenswanel auch. Letztenendes ist es aber auch egal woher, solange die Dinger am Festabend ausreichend vorhanden sind und brennen.

Besonders zu bemerken wäre in diesem Jahr die unserer Küchenbesatzung hervorragend gelungene Kartoffelsuppe. Ach was hervorragend... phänomenal war sie. Weltbestens! Entsprechend schnell war die auch weg. Die Technikabteilung hatte leider einige herbe Verluste zu beklagen. Durch einen Kurzschluß an irgendeinem unwichtigen Zwischenkabelverbindungsstecker hatte es uns fast alle soundtechnisch relevanten Gerätschaften zerfräst (Endstufe, CD-Player, Netzteil, Mischpult, Lichtanlagenmischpultnetzteil und Lautsprecher im Wohnwagen). Quasi eine Totalkatastrophe. Weil wir aber ausnahmslos clevere und technisch versierte Burschen sind, konnten wir - dank professioneller Improvisation - das Fest ohne spürbare Einschränkungen durchführen. Das heißt laut und stimmungsvoll beschallen.

Danach mussten dennoch einige der bewährten Gerätschaften neu besorgt und ersetzt werden. Das war teuer. Mindestens eine Million Dollar haben wir dafür bei ebay ausgeben müssen. Dem Chai-Stand war es egal. Der hatte zur Zeit des Kurzschlusses noch keinen Strom.

2012
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20. PLP!! JÜBILÄÜM!!! TADAAAAA…

Wer hätte das gedacht, dass wir nach all den Jahren und nach der (kleinen) Krise vom letzten Jahr noch immer am Start sein würden. Ehrlich gesagt: Alle. Dat Ding läuft und läuft und läuft. Ein Kartoffelkäfer sozusagen. Potatoös!

Als Attraktion gab es einen Film, der die letzten zwanzig Jahre zusammen fasste und uns (endlich) ins richtige Licht rückte - historisch gesehen. Da hat sich das Präsidium richtig ins Zeug gelegt. Aber auch die zahlreichen Gäste, Helferinnen und Helferininnen wurden gehuldigt. Ohne sie wäre das alles ja auch nicht möglich gewesen.

2012 sahen wir uns zum ersten Mal einem neuen, aber wachsenden (gefühlten) Problem gegenüber. Durch die zunehmende Verwertung von Alt-Paletten zu Holzschnitzel und Pellets, bekam wir zum ersten Mal Probleme mit dem Stoff aus dem die Palettenfeuer sind.

Zum Glück war das irgendwie - man weiß nicht mehr genau wie - lösbar und wir konnten der Party so einheizen wie es gewohnt, erwartet und notwendig war. FETT! Das Wetter war top. Immerhin waren etwa 200 begeisterte Gäste anwesend und hatten eine illustre Party. Wir auch!

2011
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Heuer mussten wir die Party zum zweiten Mal - nach 2002 - in ihrer Geschichte, an den oberen Festplatz verlegen. Grund dafür war, eine gut gemeinte aber vollkommen überzogene Wasserspende seiner Heiligkeit Petrus des Ersten. Dafür einen ehrfürchtigen Dank. Abwechslung soll ja gut für`s Hirn sein. War es auch. Aber eher in unerwarteter Richtung.

Irgendwie waren wir uns im Komitee erst mal nicht so ganz grün! Die einen oder anderen drohten sogar mit Ausstieg aus dem Endlos-Projekt. Also wurde erst mal gebauchpinselt, Füße gewaschen, gesalbt und sich selber kasteit, dass die Fetzen nur so flogen. Als dann alles wieder gut war und wir uns wieder alle lieb hatten, konnte man zur Tagesordnung übergehen und baute einen völlig überflüssigen, aber schönen Palettenzaun. Jahaaa, da haben alle geglotzt - ein echter Patettenzaun...

Die ca. 180 Gästinnen und Gästericher schauten staunen um die Wette. Auch aus der Luft wurde mal wieder auf uns geschaut - nein, nicht der Petrus, sondern unsere fliegende Abteilung, die wieder mal ganz spezielle Bilder der Party und der Gegend drumherum machte.

Wir hatten die beste Feuershow ever und zwei unserer Langzeitgäste und treuen Helfer (seit der 1. PLP) haben gar geheiratet (Renzis). Leck fett! Wenn das nix is. Die waren zu diesem Zeitpunkt schon um die 20 Jahre zusammen und sahen gerade Mal aus, als wären sie gerade mal so alt. Krasse Glückwünsche!

Fazit: Einwandfreie Veranstaltung... wie immer - ist ja inzwischen schon Tradition. Wir freuen uns darüber.

2010
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Jetzt aber!

Eines der wenigen schönen Wochenenden des Sommers erwischt und siehe da - es geht! Au, war de schee! Allein der Aufbau war schon sehr spassig. Das Fest daselbst eines der Besten der letzten Jahre. Grund? Attraktionen, Attraktionen, Attraktionen!!

  1. Eine eigene Flugschoh für die ganz zeitig gekommenen. Ein motorisierter Gleitschirmflieger ließ es sich nicht nehmen mit gar waghalsigen Überflügen und Kreiseln & knapp über die Grasnarbe daherrauschend die frühen Gäste zu begeistern und zu beglücken. Man schaue die glücklichen Gesichter in der Galerie. Von ihm stammen auch die Luftbilder. Danke dafür! Nächstes Jahr vielleicht mit einem fliegenden Kollegen und einstudiertem Programm? Wir würden uns freuen :-)
  2. Kein Regen! Kein Schnee! Und auch kein Frost am frühen Morgen! So muss es sein.
  3. Eine Feuershow wie nie zuvor. Mit Choreographie und Begleitmusik! Und - wenn vielleicht auch ungewollt - gefährlichen Stunteffekten!
  4. Kaltes Bier - zum ersten Mal überhaupt. Fast professionell aus dem Kühlwagen. Bisher hatten wir nur provisorisch mit Säcken von Eiswürfeln gekühlt.
  5. Wie immer korrekte DJs mit bester Unterhaltungsmusik außerhalb des kommerziellen Bereichs.
  6. Gäste, denen man quasi am Sonntag morgen um 11.00 Uhr die Bierbänke unterm Arsch wegziehen musste, da sie sonst nicht aufgehört hätten, penetrant herumzusitzen.
  7. Feuer! Wie immer groß, hell, spektakulär. Mit offiziellem Anzünden.
  8. Nacktbaderei am Samstag Nachmittag und früh am Sonntag.

Wenn das nicht 8 gute Gründe sind, das Fest auszurichten und zu besuchen, dann wissen wir auch nicht mehr, wie uns wer geholfen haben lassen werden soll. (Wass?)

2009
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Die Überschrift zur PLP 2009 müsste eigentlich lauten »PLP goes international«. Egal, wo auf unserem wunderschönen Platz man sich in diesem Jahr befand, die Chancen standen gut, irgendeinen Wortfetzen aufzuschnappen der weder deutsch noch schwäbisch war.

Die Sprachachsen erstreckten sich von Finnland (Yksi, kaksi... Perkele!) bis Spanien. Und von Irland (Slainte!) bis Italien. Bayern waren auch da. Also alles kreuz und quer. Und Regen. Mal wieder. Aber es hielt sich im Rahmen. Man ist versucht zu schreiben: »Im Westen nix Neues«. Das hat aber schon ein anderer.

Näxtes Jahr geht bestimmt wieder mehr. Beschlossen! Eine Neuerung war übrigens auch der Stand, an dem leckerer Chai ausgeschenkt wurde, auch wenn es früher schon Chai gab... aber nicht an einem eigenen Ausschank-Stand. Das könnte sich bewähren.

2008
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Und als ein Jahr verga-haa-ngen,
Und als ein Jahr verga-ha-ngen war,
da war die Party wie-hie-der daa!

Und sie läuft und läuft und läuft. Wenn auch in Jahre 2008 etwas unrund. Zuerst konnte man sich nicht über den Termin einigen, dann wurde er vorverlegt und dann regnete es auch noch. Einer der PLP-Macher scheint ein Regengott zu sein. Anfragen bitte an das Komitee..

Diese PLP hatte vor allem wieder ein bemerkenswertes Merkmal. Es waren unter den ca. 150 anwesenden Gästen sehr viele erstaunlich gut anzusehende weibliche Gastriten. Woher auch immer die kamen. Soweit bekannt, konnten diese sich nicht über mangelnde Bewunderung und Unterhaltung beklagen. Es wurde geflirtet, was das Zeug hält. Sogar die Komiteemuttern Kunggl und Wäbr waren da.

Wir können wieder einmal festhalten, dass sich das feierfreudige Volk bestens amüsiert hat und müssen es wieder einmal festhalten: Wer nicht dabei war, ist selber schuld. Wir waren da und bleiben es (hoffentlich) noch eine Weile!

2007
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Auch in diesem Jahr fand sie wieder statt. Statt woanders ihre sowieso schon knappe Freizeit zu verschwenden, ließen es sich ca. 180 gutgelaunte Menschen nicht nehmen die PLP zu bereichern. Die einen mehr die anderen weniger ;-) .

Mittlerweile zum 15ten - in Worten: FÜNFZEHNTEN!! - Male stattfindend, war auch diese PLP von den allseits bekannten und geliebten Benchmarks geprägt: Erstklassige Püroschau, sowohl aktiv als auch passiv, gutes Essen, laute Musik und Regen. Von diesem zwar nicht viel, aber es reichte. Dennoch sah man rundherum nur grinsende Gesichter.

Dieses ging so die ganze Nacht hindurch und diverse Gäste mussten am Mittag des folgenden Tages unter Androhung von Zwangsarbeit gezwungen werden, das Festgelände zu verlassen. Dies war nötig damit - wie auf einigen Bildern festgehalten wurde - die Crew den Abbau zügig durchziehen konnte. Im Nachhinein können wir festhalten dass es - wie so oft - ein gelungenes Fest war und die PLP noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

In diesem Sinne: (Still) PEEL THE POTATO!!

2006
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Ob es wohl am Regen lag, der unsere Party dieses Jahr mal wieder ausgiebigst besuchte, oder an den weicheiiger gewordenen Leuten? Wir wissen es nicht. Aber ca. 140 Gäste & Gästinnen, ca. 20 Kinder, 3 1/2 Hunde und das Gremium wissen, dass es den Weg wert war. Es wurde sich zum x-ten male gut amüsiert, geflirtet, getrunken und gelabert. Außerdem durften wir dieses Jahr ein neues Festbüro (Wahnwagen) und ein neues Zelt einweihen. Letzteres sicher zur Freude unserer 'trockengebliebenen' Gäste.

Auch hatten wir ein illusteres DJ Team mit prominenten Lokalknallern der Regionen Bodensee (Flo - Club Vaudeville), Allgäu (Tommy - Sonneck) und Ulm (Petra - Cat Cafe). Neu war auch - und das zu unserem größten Bedauern, dass unser langjähriger Leiter der Organisation Aufbau Weissi sich auch unter Androhung, von den hässlichsten Komitee-Mitgliedern geküsst zu werden, nicht dazu bewegen ließ weiter mit uns zu schuften. Das Gremium weint und sagt: So ein Arsch!.

Weissis Stelle wird in Zukunft von Klaus 'Theres-NOBIS-likeshowbis' eingenommen. Dieser wird sich vermutlich wundern, was der fleissige Weiss bisher alles angeblich gemacht hat. Er hat die Party praktisch im Alleingang organisiert und aufgebaut. So ist es nach seinem Ausscheiden zumindest überliefert.

2005
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Es hat stattgefunden. DAS Fest. Ihr wart da und habt es selbst gesehen und gemacht. Wir auch. Wettertechnisch gab es ja rein gar nichts auszusetzen. Höchstens vielleicht, dass es in diesem Sommer so lange derart heiß war, dass unser aller verehrtester See mit Leben überfüllt war, welches sonst nur da gedeiht wo die Sonne nicht scheint.

Laut ausdrücklicher Warnung der Gemeinde war der See verseucht mit irgendeiner Gülle-Bazülle! Baden war also nicht (eigentlich...). Soweit sich aber von manchen erinnert wird, hat das morgens um sechs Uhr diverse Leute, die hier nicht näher genannt werden (gell?), nicht davonabgehalten sich ins - äh - kühle Nass zu stürzen. Dem Alk sei Dank is nix passiert. Männlein und Weiblein trockneten sich danach leicht bekleidet am noch immer wärmespendenden Feuer. Zur Freude aller. Einfach schön.

2004
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Auch in diesem Jahr ist die Party - wie zu erwarten war - gut gelaufen. Super sogar. Wir durften zwar in diesem Jahr mit weniger Gästen als die Jahre davor feiern (um die 230), aber da uns ja die Qualität der Gäste wichtiger ist, als die Quantität, hat das dem Ganzen keinen Abbruch getan. Mit dazu beigetragen hat sicher auch, dass viele unserer (gerngesehenen) Gäste für eine Nacht ihre Zelte bei uns aufgeschlagen haben. So viele wie nie zuvor! Cool!! So soll das sein.

Ein besonderes Zuckerl war der Tanz des Kollegen, der Nachts für 50 Euronen nackt ums Feuer hüpfte. Wir mögen das. Sollte sich also sonst jemand ermutigt fühlen, es ihm gleich zu tun, der (oder die!) hat unseren Segen. Außerdem hatten wir eine Turnergruppe, die eine kurze Einlage dargeboten hat.

Wie so oft dauerte das Fest bis weit nach Sonnenaufgang, der ja von uns - wie gewohnt - in besonderer Pracht und Farbenfreude und natürlich umsonst inszeniert wurde. Das Wetter war die ganze Nacht durch bestens in Stimmung. Es gab weder Regen noch Sturm, was bei den wenigen schönen Tagen in diesem Jahr durchaus positiv hervorzuheben ist.

2003
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Es scheint uns nicht sonderlich übertrieben, die Stimmung und den Ablauf der 11. Potato-Lake-Party als besonders entspannt und geschmeidig zu beschreiben. Ob man da nun mehr Gefallen an unserer 'Landebahn' (die Kerzen, die den Zugangsweg säumten), dem schwimmenden Feuerspektakel (Kerzen und Baumofen auf dem See) oder am spontanen Auftritt eines Feuerbändigers fand, ist dabei völlig nebensächlich.

Baumöfen, motorisierte Paraglider, Kartoffelsuppe, Dixi, coole Mucke... alles da! Attraktionen, Sensationen, Superlative wohin man schaute. Super auch die Gästezahl. Zirka 350 Leute wurden um halb zwölf gezählt. Rekord - so viel waren's noch nie! An dieser Stelle auch ein Lob an alle, die dabei waren. Es gab so gut wie keine negativen Vorkommnisse, keine zerbrochenen Flaschen oder Teller und keine nervigen Stressereien. Auch die Gegend um den Stausee wurde von den meisten respektvoll behandelt und relativ sauber verlassen. Dafür dicke Dänke an alle! Das war schon anders. Die Gäste scheinen älter und ordentlicher geworden zu sein.

Das Wetter spielte auch dieses Jahr wieder ganz gut mit. Das ganze Wochenende war - so wie der gesamte ('Jahrhundert'-)Sommer auch - angenehm sonnig, obwohl am Samstag zwischendurch ein paar Regentropfen ihren Weg zum Boden suchten. Einige davon mussten jedoch über unserem legendären Palettenfeuer aufgeben, da sie dort kurzerhand atomisiert wurden und wahrscheinlich deshalb das Tröpfeln seinen Rückzug antrat.

Insgesamt also eine der herausragendsten Feste, seit Erfindung der Kartoffelsuppe. Alle waren begeistert. So kann es ruhig weitergehen!

2002
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Jubiläum!!! Zum 10. mal fand in diesem Jahr die Potato-Lake-Party statt. Die Party war wieder ausgelassen wie gewohnt. Allerdings wollte uns das »Jahrhundert-Hochwasser« zuerst einen Strich durch die Rechnung machen. Unser gewohnter und seit Jahren - genau gesagt, seit 1994 - bewährter Platz war nämlich komplett überflutet. Das konnte uns jedoch nicht davon abhalten, die Party trotzdem zu feiern, nur eben etwas höher gelegen am anderen Ufer des Stausees.

Trotz der zweideutigen Location war es aber dennoch keine reine Schwulen-Veranstaltung, sondern durchaus und vor allem auch für heterosexuell orientierte Mitmenschen ein gelungenes Fest. Der neue Platz hatte allerdings auch ein paar Vorteile. Wir hatten z.B. mehr Fläche zur Verfügung und konnten dadurch Schlauchis Tipi aufstellen. Darin war eine gemütliche Chill-Out-Zone, in die man sich auf einen Becher Chai zurückziehen konnte.

Bemerkenswert im Hochwasserjahr 2002 ist auch, das es bei uns NICHT geregnet hat. Sauber, Petrus! Wir hatten Platz wie nie seit Bestehen der PLP. Natürlich hatten wir auch wie immer viele tolle Gäste und noch tollere Gästinnen. Ansonsten, wie immer: Kartoffeln in fester und flüssiger Form, Feuer an jeder Ecke und natürlich die unvergleichliche Atmosphäre bis in die frühen Morgenstunden. PLP eben.

2001
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Leute, leute, leute. Das war der Hammer! Und Ihr wart viele. So viele wie noch nie. Über 300 wahnsinnige, nette, tanzende, lachende, lallende Leute wurden zu den Hauptzeiten (zwischen 23 und 1 Uhr) gezählt.

Wir hatten fast alles dieses Jahr: Den Fischer, die wahrscheinlich längste Lichterkette der Welt, einen neuen 'Wahnwagen' (der von allen, die ihn kennen liebevoll 'Emma' genannt wird) und die bestesten Leute von ganzer Welt. Es gab Baumöfen, Bier-Bongs, Kartoffeln (zum Grillen und vor allem in Form von Suppe), Feuer und weit gereiste Gäste aus Ostfriesland, Peruggien, München, Passau und weiteren fernen Teilen der Republik.

Es muss wohl an der harmonischen, magischen Stimmung gelegen haben, dass a) manche am Sonntag um 11 Uhr noch immer am Feiern waren und b) zur selben Zeit einige der sowohl männlichen als auch weiblichen Gäste nackend (oder zumindest beinah) im See baden gingen. Viel schönes gab's also zu sehen und zu erleben in diesem Jahr.

2000
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Die Vorbereitungen gingen in diesem Jahr so stressfrei über die Bühne wie nie. Dies lag weniger am Engagement der Veranstalter oder einem geringeren Aufwand als vielmehr an dem mittlerweile sehr gut eingespielten und erfahrenen Team (gegenseitiges Schulterklopfen).

Klimatechnisch kamen die bewährten Standards zum Zuge. Regen aus NNW (kalt), Neigung 10 Grad zur Senkrechten, böhige Winde. Dies führte aber auch zu einer natürlichen Auslese, die die unerschrockenen (PLP-Gäste) von den Sonntagnachmittagsschönwetterfamilienkinderfestgängern trennte. Dadurch erreichte die Qualität der Party wieder das gewohnt hohe Niveau. Jipp!!

Nichts desto Trotz konnten wir wieder zahlreiche neue Gäste in unsere Hall of Fame aufnehmen. Dazu wäre eine spanische Reisegruppe zu nennen, die fassweise selbstgemachten Sangria ausschenkte und so wenigstens für etwas Sonne und Sommerstimung sorgte. Der Rest der Party war wie immer laut und versaut, was ja auch die Absicht der ganzen Veranstaltung war.

1999
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Beim siebten mal hatte die Kartoffelsuppe ihr Comeback. In diesem Jahr gab es auch eine Leinwand, auf die wirre, im Takt der Musik tanzende Muster projiziert wurden - fantastisch. Ja, liebe Freunde der Computertechnik, das war damals noch fast etwas besonderes. Allerdings beanspruchte diese Technik soviel Strom, dass es mehrmals zu Ausfällen der Elektrizität kam.

In diesem Jahr war auch endlich mal den ganzen Tag schönes Wetter und insgesamt war das Fest wieder so geil, dass es für uns gar keine andere Wahl gab als im Frühjahr mit den ersten Vorbereitungen zur Potato-Lake-Party 2000 zu beginnen. Ansonsten war's auch in diesem Jahr wie immer: gute Leute, gute Stimmung, gute Party...

1998
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Beim sechsten mal hatte dann irgendeiner der Verantwortlichen die geniale Idee, statt der Kartoffelsuppe den Gästen doch gekochte Kartoffeln mit Kräuterquark anzubieten. Dies endete jedoch darin, dass die Kartoffeln verkochten, der Quark nie da war wo man ihn brauchte und die Arbeit mit der Zubereitung viel aufwendiger war, als ursprünglich vermutet.

Außerdem durften wir zwischendurch zwei grünberockte Freunde und Helfer willkommen heissen, die uns auf die Lautstärke der Musik aufmerksam machen wollten. Ob das was gebracht hat, ist uns nicht (mehr) bekannt. Aber wir waren ja von offizieller Seite abgesichert. Wir hatten nämlich eine Genehmigung des Bürgermeisters. Und sowas offizielles beeindruckt grünberockte natürlich gewaltig.

Zu Beginn gab's aber erst mal wieder Regen, Regen, Regen... Der hat sich im Laufe des Abends aber wieder beruhigt. Beeindruckt hat ihn wohl unser bis dahin fettestes Feuer. Daran werden wir weiter arbeiten.

1997
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Eine geniale Neuerung fand mit der fünften PLP Einzug: die Kartoffelsuppe. Diese Suppe, die nach althergebrachtem Rezept aus erlesenen Zutaten von einem erfahrenen Suppenschmied gebraut wurde, erfreute sich solch großer Beliebtheit, dass die Gremiumsmitglieder fast schon mit Eifersucht reagierten.

Auch ein Steg, bestehend aus Flößen wurde in diesem Jahr zusammengeschustert. Dies sollte sich auch lohnen, konnte doch ein einsamer Fischer, der an diesem Tag im Stausee auf Beutefang war diesen nutzen, um kurz anzulegen und sich ein Bier zu gönnen. Ein besonderes Ereignis war auch der Live-Gig der 'local Heroes' und im Komitee engagierten Rockgruppe 'Vodicanka'. Allerdings war das Publikum eher mit sich selbst beschäftigt, als der Live-Musik zu lauschen.

1996
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Beim vierten mal war alles wie gehabt, nur dass unser unbeliebter Gast dieses mal so richtig zeigte, was er drauf hat. Es regnete in Strömen bis ungefähr 22 Uhr. Dennoch konnte dies dem Fest und der Stimmung keinen Abbruch leisten. Im Gegenteil: es kamen mehr Leute als je zuvor. Ab 22 Uhr war's dann aber dank unseres riesigen Gegenfeuers auch schon fast wieder trocken auf unserem Gelände und für die richtige Temperatur sorgte das brennende Ungefeuer ohnehin.

Aus diesem Jahr wissen manche zu berichten, dass einigen unserer Gäste bei dem Wort »Apfelkrautsalami« ein ganz besonderer Glanz in die Augen kam. Feinschmecker wohl. Viel Spass hat den Verantwortlichen auch eine Schwanenfamilie bereitet, die während der Aufbauarbeiten die ganzen Vorgänge neugierig verfolgt hat.

1995
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Bei PLP Nr. 3 kam dann noch ein altes Wohnmobil - der sogenannte "Wahnwagen" - hinzu, und die Gäste erschienen trotz anfangs ungünstiger Witterung zahlreicher. Es werden wohl so um die zweihundert gewesen sein. Außerdem mussten wir dann leider von unserem Spendensystem Abstand nehmen. Dies kam daher, dass - obwohl von unserer Seite dringendst zu Spenden für die Rettung und Genesung unserer schwindsüchtigen Kasse aufgerufen wurde - nicht genügend Mittel aufgebracht werden konnten, um sie und damit die Potato-Lake-Party am Leben zu erhalten. Die jugendlichen Gäste hatten ja noch kein Geld.

Aber zu diesem Zeitpunkt war eigentlich schon klar, dass es nicht bei der 3. PLP bleiben wird. Das DJ-Büro war in diesem Jahr übrigens zum ersten mal im "Wahnwagen", um den Plattenleger vor unnötigen Belästigungen zu schützen. Das hat aber nur bedingt funktioniert. Aber es war zumindest ein Schutz vor Wind und Wetter.

1994
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Unserem eigenen Drängen und auch dem unserer Gäste nachgebend wurde die PLP am 20. August 1994 neu aufgelegt. Eigentlich hatte aber niemand gedrängt. Wir hatten nur nichts besseres zu tun.

Verändert hatte sich wenig, nur der Platz (an dem wir auch heute noch sind) wurde auf die idyllische Halbinsel am See verlegt. Außerdem kam eine eigens aufgebaute Hütte hinzu, ein größeres Zelt und ein Gast, der allerdings nicht so gern gesehen war, der es sich aber die nächsten 5 Jahre nicht nehmen ließ, wenigstens einmal am Abend vorbeizuschauen. Manchmal nervte er uns auch schon ein bis zwei Tage davor. Die Rede ist natürlich - die hartgesottenen PLP-Gänger unter uns wissen es längst - vom Regen.

Das einzige originelle an seinen vielbeobachteten und - wie gesagt - wenig geliebten Auftritten waren seine vielen Verkleidungen. Mal schüttete es wie aus Kübeln, ein anderes mal wehten mikroskopisch feine Tröpfchen wie feuchte Träume aus 1001 Nacht durch die Lüfte. Toll waren auch die dicken Tropfen, die einem mit einem lauten Klatschen ins Genick prasselten. Wie dem auch sei. Jedenfalls wurde in diesem Jahr auch das inzwischen klassische, fette PLP-Feuer etabliert. Als Kontrapunkt sozusagen.

1993
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Das Jahr, in dem alles begann. Die erste Potato-Lake-Party fand statt. Quasi das Geburtsjahr eines Phänomens, das bisher seines Gleichen sucht. Da die ganze Sache im Bezug auf Ausstattung und Organisation noch nicht so groß war, gab's auch noch nicht so richtig viel zu tun... ausser gescheit daher zu reden. Und das taten wir auch (und tun es noch heute). Der eine mehr, der andere weniger.

Für die wenigen erlesenen Gäste gab es damals noch 'value for free', also Bier und Kartoffeln zum Grillen für umsonst. Musik auch und all dieses, was man für eine gute Party eben braucht. Es waren etwa 50 Leute da und alle waren glücklich und zufrieden. Deshalb kommen die meisten dieser sogenannten Ur-Gäste auch jedes Jahr wieder. Zumindest diejenigen, die sich nach heutigen soziodemografischen Merkmalen noch eindeutig zuordnen lassen.